Tischtennis-Ausflug 2026 nach Nürnberg – ein Reisebericht

Wie immer von unserem „Reiseleiter“ Hans-Peter akribisch vorbereitet, führte uns der diesjährige Jahresausflug der Tischtennis Abteilung des TSV vom 19.9 (Sa) bis zum 21.9 (Mo) nach Nürnberg. Bei herrlichem Septemberwetter genossen wir die Tage in einer harmonischen Runde mit 15 TT-lern (inkl. Anhang). Aber mehr als „Reinschnuppern“ in diese wunderschöne Altstadt ist bei 3 Tagen Aufenthalt leider nicht drin.

Gruppenfoto

Nichts mit Ausschlafen! Am Samstag um 6.15 Uhr in der Früh ging’s in Jöhlingen los. Zunächst nach Karlsruhe und von dort aus direkt mit einem IC nach Nürnberg. Brezeln und ein Empfangssekt im Zug durften wie immer nicht fehlen. Bei Ankunft in der Dürer-Stadt Nürnberg konnten wir gleich im Bahnhofshotel Leonardo Royal (ein wenig Luxus muss schon sein) einchecken und uns ein bisschen frisch machen. Keine Pause – ausgeruht hat man sich ja schon im Zug!? Kurz nach Mittag startete schon unsere Hop-on/Hop-off Stadtrundfahrt, mit einem längeren Zwischenstopp auf der Kaiserburg, dem Wahrzeichen der Stadt. Sie war im Mittelalter eine der bedeutendsten Kaiserpfalzen des Heiligen Römischen Reiches. Vor dem Rückweg ins Hotel stärkten wir uns im Biergarten unter der Burg noch mit einem „Roten TUCHER-Bier“. Das Abendessen im traditionellen Wirtshaus „Tucher-Bräu“ am Opernhaus sorgte für den gemütlichen Ausklang des Tages.

„Alles was das Herz begehrt“ bot uns das Frühstück im Hotel am nächsten Morgen. Eine Stärkung für den ganzen Tag – von den kleinen Nürnberger Würstlen bis hin zu Obazda und Weißwurst, Spiegeleier, Käse, Wurst, Obst… und Sekt – weil Sonntag – gab’s auch. Für 10:30 Uhr war eine “Rollator-taugliche Altstadt-Führung“ angesagt. Frau Dölke begleitete uns durch die historischen Gassen Nürnbergs und erzählte uns unter anderem die schaurigen Geschichten des Nürnberger „Meisters“ – dem Henker der Stadt. Nachmittags stand die Besichtigung des Albrecht-Dürer-Hauses (mit Guide-Unterstützung) an. Hier lebte und arbeitet der wohl bedeutendste deutsche Künstler der Renaissance um 1500. Hans-Peter hat die einzelnen Programmpunkte sehr gut abgestimmt und gönnte uns immer wieder ein wenig „Erholung“. Wenn es die Zeit erlaubte, gab es ein Päuschen in einem Lokal bei einem Bier oder Kaffee oder wir genossen den Flair der zweitgrößten Stadt Bayerns einfach auf ner Bank in der Stadt. Zum Abendessen ging’s in das direkt an der Pegnitz und mitten in der Altstadt liegende „Heilig Geist Spital“, für die einen bei ganz leichtem Regen zu Fuß und für die etwas Älteren mit der U-Bahn.

Henkersteg mit Henkerturm in Nürnberg-

Kaum zu glauben! Kaum bist du da, musst du auch schon wieder fort: Es ist Montag: Abreisetag! Den Tag starteten wir wieder mit einem bombastischen Frühstück! Kein TT-Ausflug ohne die obligatorische Bimmelbahn: 40 Minuten Stadtrundfahrt übers Kopfsteinpflaster der Nürnberger Altstadt. Anschließend besuchten wir das wohl kleinste Museum der Stadt: das wunderschöne, schnuckelige private Bernsteinmuseum der beiden „Bernstein-Sammler“ Horst und Janusz Henn. Und dann zum Ausgleich die wohl größte evangelische Kirche Bayerns: die St. Lorenzkirche mit der berühmten frei im Chorraum hängenden Holzschnitzerei „Engelsgruß“ von Veit Stoß (um 1517). Mittlerweile war es Mittag und zur Stärkung gab es was Italienisches im „Du & Ich“. Gesättigt ging’s nun zurück, die abgestellte Koffer im Hotel abzuholen und dann direkt weiter zum Hauptbahnhof, wo unser IC pünktlich (ja die DB kann auch pünktlich) um 15.40 Uhr abfuhr. Gesund und munter und um viele Eindrücke reicher kamen wir am Abend zurück in die badische Heimat

Im Bernsteinmuseum.

Nochmals herzlichen Dank an Hans-Peter für die super Organisation und Leitung des Ausflugs. Er hat bestens dafür gesorgt, dass alle Unternehmungen auch auf die Bedürfnisse und Möglichkeiten „älterer Herrschaften“ zugeschnitten waren. Für alle Ausflügler waren es drei wunderschöne, harmonische und erlebnisreiche Tage.

So positiv gestimmt starten wir nun in die neue Tischtennis Saison 26/27. Vielleicht hilft uns die gute Stimmung, das eine oder andere Rundenspiel mehr zu gewinnen als im letzten Jahr. (Text & Fotos – Helfrich & Ginter)

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